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Oscar-Mythen: Vom Scheidungs-Fluch bis zur singenden Oscar-Garantie

Oscar-Mythen

Es ranken sich viele Geschichten und Statistiken um die wichtigste Filmveranstaltung des Jahres. Der Oscar ist bei Schauspielern, Filmleuten und Zuschauern gleichermaßen spannend. Alle fiebern dem Event mit den goldenen Umschlägen entgegen, um den einen Satz zu hören: "And the winner is ..."

Wir haben die Mythen rund um die Oscarveranstaltung zusammen getragen. Ob was dran ist? Das muss jeder selbst entscheiden, spannend ist es allemal ...

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Oscar-Mythos Nummer eins: Der Scheidungsfluch

Kaum bekommt eine Schauspielerin einen Oscar in der Königsdisziplin "Beste Schauspielerin" wird sie vom Mann verlassen. Dieses Phänomen häuft sich leider. Eine der ersten, die vom Scheidungsfluch betroffen war, ist Julia Roberts.

2001 bekam Julia den Oscar für "Erin Brockovich", ihr damaliger Lebensgefährte Benjamin Bratt war drei Monate nach der Verleihung nicht mehr an ihrer Seite.

Und so ging es einigen Hollywood-Ladys ...

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Auch Halle Berry war eine der Frauen, deren Mann mit dem großen Erfolg ihrer Partnerin nicht Leben konnten. 2002 bekam Halle den Oscar für "Monster's Ball" und bedankte sich noch bei ihrem Ehemann Eric Benet. 2003 war die Ehe am Ende.

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Hilary Swank ging es da nicht besser. 2004 bekam sie ihren zweiten Oscar. Die Rolle in "Million Dollar Baby" bescherte ihr den goldenen Ritter. Doch 12 Monate später lag ihre Ehe mit Chad Lowe in Scherben. Er hat den Oscar-Erfolg seiner Frau wohl nicht ein zweites Mal verkraftet.

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Auch der weniger erfolgreiche Ryan Phillippe schaute sich nach dem Oscar-Gewinn seiner Frau Reese Witherspoon anderweitig um. 2006 bekam Reese den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" in "Walk the Line". Im Oktober folgte die Trennung, Ryan hatte eine Affäre mit Abbie Cornish angefangen.

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Kate Winslet passiert sowas nicht, dachte man sich! Ihre Bilderbuch-Ehe mit Sam Mendes kann ein Oscar-Gewinn ("Der Vorleser", 2009) nicht erschüttern. Fast ein Jahr war das auch der Fall, dann kam raus, das Sam nicht ganz so treu war.

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Und der Fluch geht weiter und erreicht seinen schrecklichen Höhepunkt 2010. Für die Rolle in "The Blind Side" nahm Sandra Bullock den Oscar entgegen und machte ihrem Ehemann Jesse James von der Oscar-Bühne aus eine herzzerreißende Liebeserklärung. Zu dumm, dass er nebenher mit allerlei ganzkörper-tätowierten Webgirls Sex hatte. Die plauderten dann auch nach dem großen Sieg von Sandra Bullock aus dem Nähkästchen. Das Drama nahm seinen Lauf ...

In diesem Jahr ist die frischverlobte, hochschwangere Natalie Portman für die "Beste weibliche Hauptrolle" nominiert. Hoffen wir, dass sie eine der Ausnahmen bleibt.

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Oscar-Mythos Nummer zwei: Ein Oscar für singende Stars

Wer singt gewinnt, könnte man als Regel für die Oscars aufstellen und tatsächlich gibt es da einige Beispiele.

Zum Beispiel bekam Jennifer Hudson 2006 für ihre Gesangsrolle in "Dreamgirls" den Oscar als "Beste Nebendarstellerin".

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Marion Cotillard konnte die Academy 2008 mit ihrer singenden Rolle als Edith Piaf in "La vie en rose" überzeugen.

Den singenden Oscar bekam auch Reese Witherspoon für die Verkörperung der Sängerin June Carter Cash in "Walk the Line".

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Oscar-Mythos Nummer drei: Hochschwanger = Oscar

Den werdenden Müttern auf der Oscar-Nominierungsliste ist die Auszeichnung fast sicher. Zufall?

Catherine Zeta-Jones war bereits kugelrund (9. Monat) als sie den Oscar für die Rolle in "Chicago" bekam. Hier war der Gewinn praktisch sicher, immerhin war es eine singende Rolle im Musical-Film.

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Meryl Streep war bei ihrem zweiten Oscar-Gewinn ebenfalls hochschwanger. 1983 bekam sie den Oscar für "Sophies Entscheidung". Meryl war schon 16 Mal für den Oscar nominiert, damit hält sie den Rekord.

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Rachel Weisz erhielt 2006 den Oscar für ihre Rolle in "Der ewige Gärtner" ("Beste Nebenrolle"). Damals war sie hochschwanger.

Auch Schauspielerin Eva Maria Saint bekam 1954 den Oscar für "Die Faust im Nacken" als sie bereits kurz vor der Entbindung stand.

Einzige Ausnahme ist Cate Blanchett. Sie war 2008 als erste gleich zweimal nominiert, ging aber trotz Babybauch leer aus.

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Oscar-Mythos Nummer vier: Komödien sind die Verlierer

Nimmt man diesen Mythos ernst, so hat Annette Bening wohl in diesem Jahr keine Chance auf einen Oscar. Denn sie ist für die Rolle in "The Kids Are All Right" nominiert und dies ist eine Komödie.

Wer die Zuschauer aber zum Lachen bringt, ist praktisch chancenlos in Bezug auf den Oscar. Seit 1997 hat keine Kömodie mehr die begehrte Trophäe erhalten. Eigentlich schade!

Am 27. Februar wird sich aber zeigen, was wirklich dran ist an den Mythen ...

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Veröffentlicht in WUNDERWEIB

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