
Was inzwischen nicht mehr angezweifelt wird, ist die Tatsache, dass die Zeitumstellung nachteilige Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben kann. Die Zeitumstellung stört die Chronobiologie, das heißt die innere Uhr des Körpers. Viele Menschen leiden deshalb unter Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Gereiztheit und allgemeinem Unwohlsein. Besonders Langschläfer, die so genannten Eulen-Typen, Senioren und Kleinkinder sind vom "Mini-Jetlag" betroffen. Sogar die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden steigt unmittelbar nach der Zeitumstellung. Dies belegt eine 2009 durchgeführte Auswertung der Zahlen des Statistischen Bundesamtes durch den Auto Club Europa. Grund dafür ist die durch die allgemeine Müdigkeit verminderte Aufmerksamkeit.
Die meisten Menschen benötigen zwischen zwei und sieben Tage, um sich auf den veränderten Rhythmus einzustellen. Da eine Abschaffung der Zeitumstellung bislang nicht zur Debatte steht, bleibt ihnen vorerst nichts anderes übrig, als diese Phase mit kleinen Tricks zu überbrücken.
Zeitumstellung: Tipps gegen den Mini-Jetlag
Verzichten Sie vor der Zeitumstellung auf anregende Getränke wie Kaffee, Schwarz- oder Grüntee. Auch Alkoholgenuss kann zu Schlafunterbrechungen führen.
Eine Tasse heiße Milch mit Honig am Abend vor der Zeitumstellung wirkt Wunder.
Ein warmes Bad, am besten mit einem beruhigenden Kräuterbadezusatz mit Lavendel- oder Melisse hilft den Rhythmus wiederzufinden.
Autogenes Training trägt dazu bei die innere Ruhe bei der Zeitumstellung wiederherzustellen.
Greifen Sie nicht gleich zu schweren Schlafmitteln. Pflanzliche Präparate mit Melisse, Hopfen und Baldrian sind häufig genauso wirksam.
Leichte und möglichst vitaminreiche Mahlzeiten sind während der Phase der Zeitumstellung genau das Richtige.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung.
Nehmen Sie sich vor der Zeitumstellung für einen Spaziergang an der frischen Luft.
Leichte sportliche Betätigung, insbesondere Ausdauersport, sorgt für eine gute Durchblutung und vertreibt dadurch die Müdigkeit nach der Zeitumstellung.
Bei Ein- und Durchschlafschwierigkeiten sollten Sie vor allem am Abend auf anregende Getränke wie Kaffee, Schwarz- oder Grüntee verzichten. Auch Alkoholgenuss kann zu Schlafunterbrechungen führen. Trinken Sie stattdessen lieber eine Tasse heiße Milch mit Honig. Auch ein warmes Bad, am besten mit einem beruhigenden Kräuterbadezusatz mit Lavendel- oder Melisse, wirkt oftmals Wunder. Ferner helfen Entspannungstechniken, beispielsweise Autogenes Training, die innere Ruhe während der Zeitumstellung wiederherzustellen und entspannten Schlaf zu finden. Hält das Schlafproblem an, greifen Sie nicht gleich zu schweren Schlafmitteln. Pflanzliche Präparate mit Melisse, Hopfen und Baldrian sind häufig genauso wirksam und haben den Vorteil, dass sie den Organismus nicht belasten.
Leiden Sie an mangelndem Appetit und Verdauungsproblemen, sind leichte und möglichst vitaminreiche Mahlzeiten genau das Richtige. Vermeiden Sie vor allem in den Stunden vor dem Zubettgehen üppige Schlemmereien. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, damit Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung bleiben. Die Schläfrigkeit, die Sie tagsüber verspüren, wird durch Lichtmangel noch verstärkt. Nehmen Sie sich deshalb Zeit für einen Spaziergang an der frischen Luft und genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen des anbrechenden Frühlings. Das fördert auch die gute Laune. Leichte sportliche Betätigung, insbesondere Ausdauersport, sorgt für eine gute Durchblutung und vertreibt dadurch die Müdigkeit während der Zeitumstellung. Auch Stress wird dabei abgebaut, sodass Sie am Abend besser einschlafen können.
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