Unesco Welterbestätten in Deutschland
BerlinDie Museumsinsel Unesco-Welterbestätte seit 1999. Zwischen Spree und Kupfergraben liegt die weltberühmte Museumsinsel, deren Gebäude die archäologischen Sammlungen und die Kunst des 19. Jahrhunderts beherbergen. Auf weniger als einem Quadratkilometer ist auf der Spreeinsel innerhalb von 100 Jahren - von 1830 bis 1930 - eine Tempelstadt der Künste und der Kultur entstanden, die mit ihren fünf Museen sechstausend Jahre Menschheitsgeschichte präsentiert. BremenRathaus und Roland zu Bremen Unesco-Welterbestätte seit 2004. Das Rathaus und der Roland auf dem Marktplatz zu Bremen sind gemeinsam im Juli 2004 in die Welterbeliste aufgenommen worden. Die Unesco würdigt damit dieses Ensemble als ein "einzigartiges Zeugnis" für die Entwicklung von bürgerlicher Autonomie und Marktrechten, wie diese sich im Laufe von Jahrhunderten in Europa herausformten. Das viel besuchte Bremer Rathaus wurde in den Jahren 1405 - 1408 erbaut. KölnDer Dom Unesco-Welterbestätte seit 1996. Die Größe der Kölner Kathedrale wird schon durch das gewaltige Turmpaar bezeichnet, das seit seiner Vollendung im Jahre 1880 Stadt und Umland in unvergleichlichem Maße beherrscht. Kurioserweise sind die beiden Kolosse von unterschiedlicher Höhe. Der Nordturm ist 157,38 Meter, der Südturm 157,31 Meter hoch. Nicht weniger gigantisch nehmen sich die Dimensionen des übrigen Baukörpers aus. Die Gesamtlänge des Domes beträgt 144,58 Meter, das Querhaus ist 86,25 Meter breit, die Querhausfassaden 69,95 Meter, das Mittelschiff 43,35 Meter hoch. LübeckAltstadt Unesco-Welterbestätte seit 1987. Eine Gedenkplatte in der Eingangshalle des Lübecker Rathauses erinnert an die Auszeichnung der Altstadt als Welterbestätte der Unesco. Im Wortlaut des Beschlusses des Komitees heißt es, dass die Eintragung in die Liste den allumfassenden außergewöhnlichen Wert von Lübeck auszeichne, der zum Wohle der gesamten Menschheit gefördert werden müsse. Zum ersten Mal wurde eine Altstadt in der Bundesrepublik Deutschland offiziell zum Kulturdenkmal erklärt. TrierRömische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche Unesco-Welterbestätte seit 1986. Die ersten fünf Jahrhunderte nach Christi Geburt beherrschten die Römer das Land an der Mosel und prägten dauerhaft Sitten, Rechtsnormen und Wirtschaft. So wurde das heutige Trier Hauptstadt des Weströmischen Reiches und Residenz des Kaisers. Sie ist wie keine andere deutsche Stadt von der römischen Kultur geprägt. WeimarKlassik und Moderne Unesco-Welterbestätten seit 1996 und 1998. Das klassische Weimar und die Bauhausstätten stehen seit 1996 bzw. 1998 auf der Welterbeliste der Unesco. Insgesamt gehören 14 Ensembles, Gebäude und Parks dazu. Neben dem Goethe- und Schillerhaus zählen dazu unter anderen das Residenzschloss, die Stadtkirche, das Schloss Belvedere, der Park an der Ilm sowie für die Bauhausstätten das Haus am Horn, die ehemalige Kunstschule und die Kunstgewerbeschule. WürzburgDie Residenz Unesco-Welterbestätte seit 1982.Die ehemals fürstbischöfliche Residenz in Würzburg, seit 1803 im Besitz des bayerischen Staates und seit 1982 Unesco-Weltkulturgut, ist in ihrer eindrucksvollen Geschlossenheit der schönste Schlossbau des süddeutschen Barock. Imponierend ist die großzügige Anlage, deren Fronten mit hellgelbem Sandstein verblendet sind, die Folge prächtig ausgestatteter Paradezimmer an der Gartenfront, das mächtige Treppenhaus und der kostbare Kaisersaal, das Herzstück der Anlage. |
Einzigartig: Die deutschen Welterbestätten
Veröffentlicht in WUNDERWEIB








